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OTpilot statt Word/Excel + Diktiergerät

Der unsichtbare Standard — und warum er 2026 nicht mehr reicht.

Ein erschreckend hoher Anteil der Werkstätten und Homecare-Teams arbeitet 2026 noch mit selbstgebauten Excel-Maßblättern, Word-Wundprotokoll-Vorlagen oder Philips-Diktiergeräten plus Schreibbüro. In einer MDR-regulierten Welt ist das gefährlich. OTpilot ersetzt beide Workarounds — und liefert strukturierte Daten direkt ins ERP.

Software: Word/Excel + DiktiergerätHersteller: Microsoft / Philips / Olympus — der Status-quo-WorkaroundPosition: Der unsichtbare Standard in vielen Werkstätten und Homecare-Teams

Markt-Stammdaten

Marktposition
Sehr verbreitet — gerade kleine Häuser, Homecare-Teams, Außendienste ohne dedizierte Doku-Software
Typische Kunden
Kleine Sanitätshäuser ohne ERP-Doku-Modul, Homecare-Teams in der Pflege, Werkstätten mit langer "haben-wir-immer-so-gemacht"-Tradition
Eigentümer / Konzern
Microsoft (Word, Excel), Philips/Olympus (Diktiergeräte) — als Workaround für fehlende Branchen-Software-Lösungen

Was Word/Excel + Diktiergerät konkret tut

  • Word/Excel: selbstgebaute Maßblätter in Excel oder kopierte Wunddokumentations-Vorlagen in Word
  • Diktiergerät: Orthopädietechniker spricht seine Ganganalyse oder Anamnese auf das Gerät, Audio wird später (Stunden bis Tage später) abgetippt
  • Schreibbüro: eine Verwaltungsfachkraft hört das Audio-File ab und tippt es ins ERP ein

Primärer Use-Case: Notbehelf für Häuser, die weder im ERP eine Doku-Funktion haben, noch eine spezialisierte KI-Lösung nutzen — die Versorgung muss irgendwie dokumentiert werden, also greift man zu dem, was da ist.

Echte Stärken und ehrliche Schwächen — aus dem Markt

Stärken

  • Sofort verfügbar — Word, Excel und ein Philips-Diktiergerät hat fast jedes Sanitätshaus heute schon
  • Keine Lernkurve für Mitarbeiter, die 20 Jahre lang so gearbeitet haben
  • Niedrige direkte Kosten (auf den ersten Blick — bevor man die Schreibbüro-Stunden mitrechnet)

Schwächen

  • MDR-rechtlich gefährlich — fehlende Versionierung, fehlende Audit-Spur, manuelle Fehlerquellen sind Compliance-Bombe
  • Massive versteckte Personalkosten — die Schreibbüro-Stunden, die Doppelarbeit, die Korrekturen bei Tipp-Fehlern
  • Patient wartet — Diktat bedeutet, dass das Maßblatt erst Stunden bis Tage später im ERP landet, was Versorgungs-Vorgänge verzögert
  • Informationsverlust — wenn die Schreibkraft eine Rückfrage hat, ist der Techniker oft schon nicht mehr greifbar

Wo die Lücke zu OTpilot liegt

Was Word/Excel + Diktiergerät bewusst nicht tut.

  • Keine Versionierung — wer hat wann was geändert? In Word/Excel: keine Antwort. MDR-rechtlich kritisch.
  • Copy-Paste-Fehler bei 7-stelligen Hilfsmittelnummern und IK-Nummern
  • Keinerlei API-Anbindung an das ERP — die Daten landen am Ende doch wieder in der manuellen Übertragung
  • Diktat: enormer Zeitversatz (Patient wartet auf Bestellung), doppelte Personalkosten (Techniker plus Schreibbüro), Informationsverlust bei Rückfragen
  • Keine Echtzeit-Strukturierung — alles bleibt unstrukturierter Text, bis ein Mensch ihn aufbereitet

Wo OTpilot daneben sitzt — und wo nicht

Wo OTpilot ergänzt

OTpilot eliminiert beide Workarounds vollständig — statt Word-Dokumente auszufüllen oder Diktiergeräte zu benutzen, liest OTpilot die eigenen Formulare des Sanitätshauses ein und füllt sie per Sprache aus.

Saubere Übergabe

OTpilot ist nicht "Speech-to-Text" wie ein Diktiergerät — er extrahiert per LLM JSON-strukturierte Datenpaare aus dem Kontext: „Unterschenkel links, Umfang 34" wird zu strukturierten Feldern, die ohne Schreibbüro direkt ins ERP fließen. Kein Zeitversatz, keine Tippkraft.

Wo OTpilot ehrlich schwächer ist

Wer eine 30-Jahre-bewährte Excel-Datei mit eigenen Berechnungs-Makros nicht aufgeben will, hat hier emotionalen Aufwand — die Versorgungsdokumentation übernimmt OTpilot, die Excel-Tabelle existiert dann eben parallel weiter.

Tech, Pricing, KI — auf einen Blick

Tech-Stack & Hosting

Lokal oder über Microsoft 365 Cloud

API: Keine direkte ERP-Anbindung — alle Daten müssen manuell übertragen werden

Pricing

Microsoft 365 ca. 12-22 €/User/Monat, Philips SpeechMike Premium ca. 350-500 €/Gerät, plus interne Schreibbüro-Stunden

Transparenz: öffentlich

Die wirklichen Kosten liegen versteckt in den Personalstunden, nicht in den Lizenzen.

KI-Features Stand 2026

Keine medizinische KI. Microsoft Copilot ist da, aber für Office-Aufgaben gemacht, nicht für die Werkstattkabine.

So sieht das im Alltag aus

Vom Diktiergerät plus Schreibbüro zum digitalen Mitarbeiter

Heute: Der Orthopädietechniker spricht eine Ganganalyse auf sein Philips-Diktiergerät. Stunden später setzt sich eine Verwaltungsfachkraft ans ERP, hört das Audio-File ab und tippt es ein. Wenn ihr eine Rückfrage zum Maß "kommt mir komisch vor" hat, ist der Techniker beim nächsten Patienten und nicht erreichbar. Mit OTpilot: Der Techniker spricht direkt mit OTpilot — der versteht „Mobilitätsgrad 3, Stumpfumfang 34", strukturiert das per LLM als JSON-Datenpaare und schreibt es in Echtzeit ins ERP. Keine Schreibkraft, kein Zeitversatz, keine Rückfragen-Verluste.

Schaut, wie OTpilot bei eurem Setup aussieht.

30 Minuten unverbindlich, persönlich — keine Vertriebsshow, keine Folien. OTpilot live an einem echten Versorgungsbeispiel, am Ende wisst ihr ob es zu eurem Word/Excel + Diktiergerät-Setup passt.

Quellen

  1. [1] Bündnis "Wir versorgen Deutschland" — 30 % Bürokratie-Anteil 2024
  2. [7] BIV-OT — Branchenanalyse Doku-Workarounds in Sanitätshäusern
  3. [8] OTpilot — JSON-Strukturierung per LLM (technische Doku)

Vollständige Markt-Übersicht und Methodik im Vergleichs-Hub. Quellen-Aggregation aus externer Markt-Recherche (Stand: 2026-05-03).